1. Schadenpotential
Das Problem sind Kunde und Makler gleichzeitig. Die Kunden zeigen Beratungsresistenz; psychologisch betrachtet verdrängen Sie das Problem. Es ist Ihnen zu unappetitlich, über potentielle kriminelle Verfehlungen Ihrer Mitarbeiter nachzudenken. "Ich vertraue dem Mitarbeiter, basta". Die Realität zeigt ein ganz anderes Bild. Neben den bekannten Vertrauensschäden (siehe Vertrauensschadenfälle) gibt es eine atemberaubend hohe Dunkelziffer über die die Geschäftsführer aus Scham und Enttäuschung nicht sprechen.
Der Versicherungsmakler wiederum erfüllt seinen Beratungsauftrag nicht, weil er nicht fachgerecht und energisch genug die Beratung wiederholt.
Die Aufgabe des Maklers ist es, das Problembewusstsein bei Ihnen zu schärfen. Er muss Ihnen die Mechanismen des Phänomens Vertrauensschaden und Computermissbrauch erklären, d.h. es gibt eine kriminelle Energie, die intellektuell nicht wegzudiskutieren ist. Der alte Grundsatz "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" bewährt sich auch hier.
Vertrauen in Menschen kann nur das Verhalten in der Vergangenheit erfassen. Auch Mitarbeiter ändern sich durchaus zum Negativen hin. Der Geschäftsführer vertraut ihnen gleichwohl, da er die Vergangenheit bewertet und die Zukunft oder Gegenwart noch nicht erfassen kann.
Lassen Sie ein Risk Management Konzept, einschließlich Integritätstest (siehe Schadenverhütungskonzepte) erstellen.
