www.james.ag kategorien non-profit-organisationen

NON-PROFIT-ORGANISATIONEN

James definiert Non-Profit-Organisationen als die Institutionen und Unternehmen, die Steuerprivilegien genießen, weil sie eingetragene gemeinnützige Vereine sind. Unternehmen, die z.B. im sozialen Bereich tätig sind, aber gleichzeitig auf Gewinnerzielung ausgerichtet oder gar an der Börse notiert sind, gehören nicht zu den Non-Profit-Organisationen im Sinne unserer Definition.
James unterstützt Sie kompetent bei der Absicherung Ihrer Risiken mit Hilfe von Versicherung. Es ist Ihr Wissensmanagement der Versicherungen bei allen Fragen rund um die Administration und Optimierung industrieller Versicherungen und Schadenprävention. Wir versuchen Sie außerdem bei Ihren besonderen Aufgaben und sozialen Verantwortungen durch Wissenstransfer und Managementhilfe bei Versicherungs- und Risk Management Fragen zu unterstützen.

 

1. Besonderheiten des Versicherungsproduktes

Sicherheit und Erklärungsbedürftigkeit

Sicherheit ist in unserer Kultur ein beherrschendes Ziel. Sie kaufen die Illusion von Sicherheit mit einem Versicherungsvertrag, den Sie nicht verstehen können und tiefenpsychologisch nicht begreifen möchten, weil der versicherte Gegenstand Ihnen ans Herz gewachsen ist: Das Leben Ihrer Familie, der Oldtimer, Ihre Kunstsammlung, Ihre Fabrik etc. Dass all dies zerstört werden könnte, ist so negativ besetzt, dass Sie es aus Ihrer Gedankenwelt ausklammern.

Terrorismus ist omnipräsent. Wir können nicht begreifen, warum die Menschen so wenig präventiv tun. Unseren Kindern haben wir verboten U-Bahn zu fahren und die Versicherungssummen in der Unfallversicherung drastisch erhöht etc.

Das Versicherungsprodukt an sich ist erklärungsbedürftig, hat ein schlechtes Image, ist nicht attraktiv, hat keine besondere Ausstrahlung, liefert kaum Zusatznutzen. Selbst ein Bankkredit hat mehr Charme.

The sweetness of a low price will not last as long as the bitterness of bad quality.

In keiner anderen Branche trifft dieser Grundsatz besser zu als in der Versicherungswirtschaft. Denn im Schadenfall zeigt sich die Qualität der Versicherungsleistung. Vergessen Sie alles, was Sie aus Ihrer Branche über Skaleneffekte, Rabatte für große Stückzahlen, Treuerabatte etc. kennen.

Der Versicherer kann seine Kosten nicht senken, wenn Sie ein großes Prämienvolumen in die Vertragsverhandlungen einbringen. Eine Versicherungssumme von € 100 Mio. bedingt einen Großteil an Fixkosten, die der Versicherer selbst nicht bestimmen kann, es sind dies insbesondere Rückversicherungskosten. Er kann Ihnen auf seinem relativ kleinen Kostenblock entgegenkommen, den er nicht zur Finanzierung seines Leistungsversprechens, d.h. Schadenzahlungen, benötigt.
Wird die Versicherungssumme z.B. verzehnfacht auf € 1 Mrd., steigen proportional alle Kosten mit Ausnahme der Vertriebskosten.

Dort wo Marktmacht ausgespielt wird, wird der Versicherer im Schadenfall wenig großherzig sein, da er ein Gedächtnis wie ein Elefant hat. Demnach führt Ihre faire Preisverhandlung zu vorteilhaften Schadenzahlungen.

Der Kunde bestimmt die Qualität

Welche Fallgruben sich hier öffnen! Sie können durch eigene Unaufmerksamkeit und Unkenntnis den Versicherungsschutz, für den Sie teures Geld bezahlt haben, ganz oder teilweise verlieren, der Versicherer kann den Schaden partiell oder total ablehnen. Sie können wesentlich weniger Leistungen erhalten als erwartet etc.

Standard- und individuell vereinbarte Versicherungsbedingungen, das Versicherungsvertragsgesetz, die Usancen, die offenen und verdeckten Spielregeln sind wie ein Minenfeld. Auch nach 30 Jahren Berufstätigkeit wundern wir uns, mit welchem Todesmut viele dieses Feld durchschreiten möchten. Es gibt eine vorvertragliche Anzeigepflicht. Dies bedeutet, dass der Versicherer ohne zeitliche Limitierung nach hinten wissen möchte, welche Schäden eingetreten sind. Branchenüblich ist, dem Versicherer fünf Jahre Schadenverlauf auf den Tisch zu legen. Dies ist aber nur eine Usance, folglich juristisch nicht haltbar.

Zurück zum Hauptmenü