James definiert Non-Profit-Organisationen als die Institutionen und Unternehmen, die Steuerprivilegien genießen, weil sie eingetragene gemeinnützige Vereine sind. Unternehmen, die z.B. im sozialen Bereich tätig sind, aber gleichzeitig auf Gewinnerzielung ausgerichtet oder gar an der Börse notiert sind, gehören nicht zu den Non-Profit-Organisationen im Sinne unserer Definition.
James unterstützt Sie kompetent bei der Absicherung Ihrer Risiken mit Hilfe von Versicherung. Es ist Ihr Wissensmanagement der Versicherungen bei allen Fragen rund um die Administration und Optimierung industrieller Versicherungen und Schadenprävention. Wir versuchen Sie außerdem bei Ihren besonderen Aufgaben und sozialen Verantwortungen durch Wissenstransfer und Managementhilfe bei Versicherungs- und Risk Management Fragen zu unterstützen.
11. Soll-/Ist-Vergleiche Versicherungsbedingungen
Sie waren bis 1994 nicht nötig, weil alle Versicherer identische Versicherungsbedingungen hatten. Wer sich für die weiteren Hintergründe nicht interessiert, möge sich bitte nur das nachstehende Beispiel für einen Bedingungsvergleich anschauen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für vollständige Bedingungsvergleiche eine Gebühr von € 45,- einschließlich Mehrwertsteuer erheben.
Die Interessierten lesen nun den historischen Hintergrund.
Mit Umsetzung der dritten EG-Richtlinie in das deutsche Gesetz wurden im Jahre 1994 die Versicherer zum ersten Mal nach über 93 Jahren wieder zu freien Unternehmern.
Aus heutiger Sicht ist fast schon in Vergessenheit geraten, dass der Versicherungsmarkt bis 1994 strengen Regularien und besonderer Aufsicht unterlag. Zum damaligen Zeitpunkt mussten alle in Deutschland tätigen Versicherer sowohl Ihre Versicherungsbedingungen als auch Ihre Tarife dem Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV) vorlegen und genehmigen lassen.
Dies hatte zur Folge, dass die jeweiligen Bedingungen aus den einzelnen Sparten identisch waren und die Tarife bzw. Prämien ähnlich. Aufgrund der stetig weiter wachsenden Verflechtung mit den Ländern der EU konnte dieses System im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die Umsetzung der neuen Richtlinien erfolgte faktisch zum 21.07.1994.
Was auf den ersten Blick als großer Vorteil für die Kunden und die Versicherer wirkte, brachte jedoch auch einige Nachteile mit sich. Der dabei wohl Größte ist, insbesondere für den privaten Verbraucher, die fehlende Markttransparenz.
Heutzutage hat man als Kunde zwar die Möglichkeit, sich diverse Angebote einzuholen und die Preise zu vergleichen. Jedoch steckt auch hier wie immer der Teufel im Detail. Denn durch die nahezu völlig frei gestaltbaren Versicherungsbedingungen seitens des Versicherers können dem Kunden gefährliche Deckungslücken entstehen, die auf den ersten Blick nicht oder nur schwer erkennbar sind.
Leider entpuppt sich meistens erst im Schadenfall der Grund für die günstige Prämie, nämlich der fehlende oder schlechtere Deckungsumfang!
Um einen exemplarischen Einblick zu bekommen, haben wir Versicherungsbedingungen von verschiedenen Versicherern den Musterbedingungen des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) gegenübergestellt:
Grundsätzlich ist der Aufbau zwar bei allen ähnlich und an die Musterbedingungen angepasst, aber bereits bei einigen wenigen Beispielen kann man gravierende Unterschiede erkennen.

