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KRANKEN- UND UNFALLVERSICHERUNGEN       Montag 01.02.2010
Was bedeutet der Selbstbehalt in der privaten Krankenversicherung (PKV)? 

Selbstbehalt bedeutet, dass der Versicherer nicht sämtliche Kosten übernimmt, ein bestimmter vertraglich festgelegter Teil muss vom Versicherungsnehmer selber bezahlt werden. Durch den Selbstbehalt ist dann der monatliche Beitrag günstiger, als wenn man einen Vertrag ohne Selbstbehalt gewählt hätte. Alle PKV-Anbieter haben mindestens einen Vertrag mit Selbstbehalt in ihrem Angebot.

Durch einen PKV-Vertrag kann man seine Versicherungskosten senken, doch bitte beachten Sie, für jemanden, der sich laufend behandeln lassen muss, kann dieser Vertrag letztlich dann doch teurer werden als ein Vertrag ohne Selbstbehalt.

Bitte beachten Sie auch, dass es eine Vielzahl von Verträgen gibt und man von einigen gänzlich abraten muss, da diese womöglich zu einer Kostenfalle werden können. Damit sie nicht an so eine "Kostenfalle" geraten müssen Sie hauptsächlich zwei Sachverhalte berücksichtigen:

Die Selbstbeteiligung sollte nicht zu hoch sein, etwa 10% sind im Bereich des Möglichen, außerdem sollten Sie eine Obergrenze von € 350,00 bis € 450,00 wählen. Wenn der Selbstbehalt auf ein Jahr gesehen diese Summe übersteigt, übernimmt der Versicherer die weiteren Kosten vollständig.

 

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