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ALLGEMEIN Dienstag 21.09.2010
Depressionen sorgen für höhere Versicherungskosten
Im Laufe der letzen Jahre sind die Kosten für die Behandlung von psychischen Störungen um 32% gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, fallen hier vor allem zwei Krankheitsbilder auf: Immer mehr Deutsche sind von Depressionen oder Demenz betroffen und verursachen Kosten von zusammen € 3,5 Milliarden.
Die in zweijährigem Abstand durchgeführten Berechnungen ergaben zudem, dass Krankheiten des Kreislaufsystems und der Verdauungsorgane das deutsche Gesundheitswesen am meisten belasten. Auch der steigende Altersdurchschnitt der Bevölkerung machte sich bemerkbar: Rund € 96,8 Milliarden wurde für die Gruppe der 65- bis 85-Jährigen aufgewendet. Betrachtet man die Geschlechter, sind Frauen die teurere Bevölkerungsgruppe. Dies liegt sowohl an der höheren Lebenserwartung als auch an den Belastungen durch Geburten.
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