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LEBENVERSICHERUNG Donnerstag 26.11.2009
Lebensversicherung: Wie beleiht man seine Police?
Es gibt eine Möglichkeit, ohne Bonitätsprüfung, an einen günstigen Kredit zu kommen: Das Policendarlehen. In diesem Fall „zapft“ man seine Lebensversicherung an, was Fachleute als sinnvolle Alternative zur Kündigung der Police ansehen. Außerdem ist der Wettbewerb der Anbieter in diesem Bereich stark, was für sinkende Zinsen sorgt. Das Policendarlehen kann zum Beispiel dazu verhelfen einen meist deutlich teureren Konsumentenkredit abzulösen.
Des Weiteren bleibt der Versicherungsschutz bei Beleihung der Police bestehen, was besonders wichtig ist, wenn die Police noch mit einer anderen Versicherung gekoppelt ist. Nachfrage besteht beispielsweise bei Bauherren, die einen Kredit zur Überbrückung benötigen oder kaufen/sanieren möchten. Auch benutzen viele Bauträger das Policendarlehen zur Vorfinanzierung.
Aufgrund des starken Wettbewerbes lohnt es sich die Angebote genau zu prüfen. Zum einen ist natürlich der Zinssatz wichtig, zum anderen ist es wichtig zu erfahren, ob der gesamte Rückkaufswert der Police oder nur ein Teil davon beliehen wird. Der Kunde leiht sich Geld, was er zuvor eingezahlt hat, was bedeutet, dass er seine Police verpfändet. Ein Policendarlehen kann man von seinem Versicherer oder einem sogenannten Zweitmarktanbieter bekommen.
Bitte achten Sie bei einem Policendarlehen auf den Fiskus, es kann sein, dass je nach Laufzeit oder der Verwendung Steuervorteile verloren gehen.
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