NEWS
...............................................................................................................................................................................................................
ALLGEMEIN Donnerstag 15.10.2009
Warnung vor neuartigem Spionage-Programm im Online-Banking
Das Sicherheitsunternehmen Finjan warnt vor einem neuartigem Spionage-Programm mit dessen Hilfe Kriminelle das Online-Banking sabotieren. Dies geschieht durch einen Trojaner namens „URLzone“, der nicht nur dabei hilft fremde Konten zu leeren, sondern auch gleichzeitig die Kriminellen länger unentdeckt bleiben lässt.
Die Verbreitung geschieht über verseuchte Web-Seiten sowie über Anhänge von E-Mails. Ist der Trojaner dann installiert, wartet er solange bis der User auf die Internetseite seiner Bank geht und sich in das Online-Banking einloggt. Dabei wird gerade soviel Geld auf ein Konto der Kriminellen abgezweigt, dass die automatischen Sicherheitsmaßnahmen der Geldinstitute nicht greifen.
Dem Opfer wird vorgegaukelt, dass tatsächlich nur die von ihm angewiesene Transaktion getätigt wurde. Erst nach Einsicht der Kontoauszüge oder nach einer weiteren Transaktion fällt der Diebstahl dann auf.
Das Geld, dass die Kriminellen abzweigten wird auf das Konto eines Strohmannes, der als Finanzagent angeworben wurde, transferiert. Dieser Strohmann leitet das Geld dann über den Bezahldienst Western Union ins Ausland an seine Auftraggeber weiter.
Um sich vor diesem Trojaner zu schützen, benötigt man vor allem ein Antiviren-Programm und eine Firewall auf seinem PC. Diese Programme müssen ständig aktualisiert werden. Gleiches gilt für das Betriebssystem, das Internetzugangs-Programm sowie andere Software wie zum Beispiel der Adobe Reader.
Zudem sollte man fragwürdige Internetseiten meiden und niemals Anhänge fragwürdiger E-Mails öffnen. Auch darin enthaltene Links sollten nicht angeklickt werden.
