11. Gravierende Deckungslücke für Unternehmensleiter englischer und US-amerikanischer Töchter
Selbst James kann's schlicht nicht fassen: Sie riskieren Kopf und Kragen, weil Sie dieses Phänomen ignorieren. Sie denken, Sie seien im D&O-Vertrag der Mutter versichert, doch eine substantiell gefährliche Deckungslücke ist diesem Vertrag immanent. Nicht versichert sind die Ansprüche der Mutter gegen Sie "Insured versus insured are not covered". Fragen Sie bitte schriftlich Ihren Chef in den USA oder England. Auf die Antwort werden Sie bis zum jüngsten Tag warten. Wenn Sie Glück haben, kommt zumindest die traurige Nachricht, die Ihnen auch nicht nützt: Versichert sind Sie nicht, da die Innenansprüche (Insured versus Insured) ausgeschlossen sind. Es ist vergebliche Liebesmüh', mit dem Versicherer zu verhandeln. US-amerikanische und englische Versicherer gewahren keinen Versicherungsschutz für Ihre Ansprüche, auch nicht gegen Mehrprämie.
Die einzige Lösung: Versichern Sie Ihre Ansprüche separat in Deutschland, der Schweiz und in Österreich gegen Mehrprämie. James nennt Ihnen den Versicherer. Es gibt nur einen einzigen, für diesen tollen Tipp berechnen wir nur € 75,- inklusive MwSt.
Hilfsweise können Sie eine Haftungsfreistellung verhandeln. Sie bringt jedoch nur etwas, wenn Ihr Arbeitgeber finanzstark genug ist, um einen Millionenschaden finanzieren zu können. Mit diesem Argument sollte es Ihnen gelingen, Ihre Gesellschafter davon zu überzeugen, D&O-Schutz einzukaufen. Es ist auch eine finanzielle Entlastung für Ihren Arbeitgeber, wenn er weiß, dass das Unternehmen im Falle einer Klage von Externen, wie Banken, den Schutz der D&O-Deckung besitzt und kein finanzielles Harakiri begeht.
