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KRANKEN- UND UNFALLVERSICHERUNGEN Dienstag 05.01.2010
Private oder gesetzliche Krankenversicherung für Existenzgründer?
Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, wird mit vielen Fragen und Problemen konfrontiert. Eine dieser Fragen ist, ob man sich über die private Krankenversicherung (PKV) oder über die gesetzliche Krankenversicherung versichern lässt.
Existenzgründer, die zuvor in einem Angestelltenverhältnis standen, sind dazu berechtigt von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung zu wechseln. Nur stellt sich dann die Frage, ob dies überhaupt Vorteile mit sich bringt.
Zum einen könnte allein die Tatsache nicht mehr Kassenpatient zu sein und einen besseren Versicherungsschutz zu bekommen ausschlaggebend sein. Zum anderen wird in der gesetzlichen Krankenversicherung die Höhe des Beitrages zumindest derzeit noch an das Einkommen gekoppelt, was hohe Beiträge bedeuten kann. Prüfen Sie also was für Sie teurer sein wird, die private oder gesetzliche Krankenversicherung und entscheiden Sie dann.
Ein Punkt der für die private Krankenversicherung spricht, ist der bürokratische Aufwand. Damit eine gesetzliche Krankenkasse den entsprechenden Beitrag ermitteln kann, benötigt Sie Informationen über Ihr Einkommen. Deshalb müssen Sie innerhalb enger Fristen viele Unterlagen einsenden; machen Sie dies nicht im angesetzten Zeitraum, werden vorübergehend Maximalbeiträge angesetzt.
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